Intersolar Europe Conference: „Ein Gefühl von Dringlichkeit und Tatkraft“

Neuigkeit – 20. April 2026

Die Intersolar Europe Conference 2026 greift die neuesten Trends, Herausforderungen und aufstrebende Märkte der Solarbranche auf. Welche Themen werden in der diesjährigen Ausgabe behandelt?

Walburga Hemetsberger, CEO von SolarPower Europe und Mitglied des Konferenzkomitees, hat uns einen Überblick über die Themen gegeben, die in München diskutiert werden.

Die Größe der Intersolar Europe und des gesamten Verbunds The smarter E Europe ist immer sehr beeindruckend. Die Konferenz bietet die Möglichkeit, sich fundiert zu informieren und sich intensiv auszutauschen, während so viele führende Köpfe der europäischen Solar- und Speicherbranche gleichzeitig an einem Ort zusammenkommen.

Wir freuen uns ganz besonders auf die Sonderschau Renewables 24/7. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um zu sehen, wie Verbrauch rund um die Uhr mit Energie aus grünen Technologien versorgt werden können.

Der Hintergrund der diesjährigen Konferenz ist der Krieg im Iran. Das lässt sich nicht ausblenden. Die Herausforderungen, mit denen wir als Branche bereits zu kämpfen haben, bestehen weiterhin. Dazu gehören etwa Staus bei Genehmigungen, Netzengpässe sowie der Druck auf wirtschaftliche Geschäftsmodelle durch negative Strompreise und Abregelungen. Die Konferenz widmet der Kombination von Solarenergie und Speicher als gemeinsamer Lösung besonderes Augenmerk. Nicht-fossile Flexibilität, insbesondere durch Speicher, ist ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Energiesicherheit Europas.

Die Sessions zu Off-Grid- und Mini-Grid-Lösungen sind besonders interessant. Für manche Regionen der Welt besteht die Chance, zentrale Stromnetze zu überspringen und etwas völlig Neues aufzubauen. Ich hoffe, dass Europa diesen Prozess gemeinsam mit Partnerländern zusätzlich beschleunigen kann.

Traditionell wird unser Global Market Outlook for Solar Power am Montag, den 22. Juni, im Rahmen der Konferenz vorgestellt. Außerdem erscheint am Mittwoch, den 24. Juni, der European Battery Outlook. Wir hoffen, dass diese Marktstudien der Branche dabei helfen, in einer Zeit beispielloser Unsicherheit besser einzuordnen, wo wir aktuell stehen und wohin wir uns entwickeln müssen. Die Session „Solar Made in the EU“ am Dienstag, den 23. Juni, ist ebenfalls sehr gut gewählt. Die Krise der fossilen Energiepreise lenkt viel Aufmerksamkeit auf den Downstream-Bereich, aber wir müssen dieses Thema branchenweit weiterhin aktiv und konstruktiv voranbringen.

6. Was sollen die Teilnehmenden von der diesjährigen Konferenz mitnehmen?

Ein Gefühl von Dringlichkeit und Tatkraft. Die jüngste Krise sollte für die Branche ein Moment sein, zusammenzuarbeiten und sicherzustellen, dass Solarenergie für Europa liefern kann.

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