Transformation zum Energiedach: Mehrfamilienblock, Tübingen

Teil 5 / 15 der Serie „Solar-Architektur at its best – Ausgezeichnete Projekte aus dem Architekturpreis Gebäudeintegrierte Solartechnik 2022 kurz vorgestellt"

Sanierung + Anbau Wohngebäude, Tübingen

Für eine gelungene Transformation bestehender Ziegel- in (Teil-)Energiedächer stehen Sanierung und Anbau eines Mehrfamilienblocks aus den 1920er Jahren in Tübingen. Orth Architektur setzen bei dem „städtebaulich prägenden“ Gebäude auf der Südseite der neuen Dachkonstruktionen geradlinige Solardachziegel mit roter Oberfläche im Bereich oberhalb der Gauben verschattungsfrei ein.

Auf einer Fläche von 80 m2 sind 8,32 kW PV-Leistung installiert. Die kleinformatigen PV-Module (437 x 257 mm) sind kaum von dem herkömmlichen Dachdeckungsmaterial der Glattziegel zu unterscheiden und ermöglichen so ein harmonisches Gesamtbild. Ein Ansatz, der insbesondere bei Baudenkmälern und Ensembleanlagen die Möglichkeiten einer Integration von Solaranlagen in historischen Dachlandschaften schlüssig erweitert.

Die Jury des „Architekturpreis Gebäudeintegrierte Solartechnik 2022“ sprach dem Projekt eine (undotierte) Anerkennung aus.

Bautafel
Eigentümer: GWG Tübingen mbH
Betreiber: Stadtwerke Tübingen GmbH
Architekt: Orth Architektur
PV-Module: Autarq

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Serie "Solararchitektur vom Feinsten - Ausgezeichnete Projekte des Architekturpreises Gebäudeintegrierte Solartechnik 2022 kurz vorgestellt".

Über den Architekturpreis Gebäudeintegrierte Solartechnik

Der „Architekturpreis Gebäudeintegrierte Solartechnik“ wurde im Jahr 2000 vom Solarenergieförderverein Bayern e. V. ins Leben gerufen und seitdem neun Mal ausgelobt. Der weltweit ausgeschriebene Preis hat sich als internationaler Wettbewerb zu der Schnittstelle von Architektur und Solarenergie etabliert. Gewürdigt werden mit dem Preis herausragende Beiträge der Planung und Gestaltung gebäudeintegrierter Solaranlagen.

In der letzten Ausgabe des Wettbewerbs hat die Jury aus 121 eingereichten Projekten 15 besonders hervorgehoben, die wir in der Folge vorstellen. Es handelt sich um sehr unterschiedliche Bauaufgaben, in verschiedenem Umfeld, aber alle Projekte zeigen, dass die Integration von Photovoltaik-Modulen und solarthermischen Kollektoren mit gestalterischer und technischer Ambition auf hohem Niveau gelingen kann.

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Neuigkeiten und Meldungen von Ausstellern

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„Als Partner der Intersolar verfolgen wir von Tag 1 die gleichen Ziele: die Energiewende vorantreiben stets mit Blick auf die großartigen Lösungen in der Industrie. Wir gratulieren ihr, weil wir gemeinsam seit mehreren Dekaden die Branche vorantreiben und die Messe einmal im Jahr ein Highlight setzt.“

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Ove Petersen, Mitgründer von GP JOULE und CEO der Unternehmensgruppe

„Die Intersolar hat sich erfolgreich durch schwere Zeiten manövriert und gelernt, sich auf die Zukunft auszurichten. Nun stehen die Zeichen auf Klimaschutz, Nachhaltigkeit und neue Energiewirtschaft. Für die Intersolar sind das die Parameter, an denen sie und ihre Aussteller in Zukunft gemessen werden.“

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