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Kostensenkungen durch Skaleneffekte und neue Photovoltaik-Produktionstechnologien

Die internationale Photovoltaik-Industrie hat in den vergangenen Monaten kräftig in neue Produktions-Kapazitäten investiert und will auch künftig in neue Anlagen zur Zell- und Modulproduktion oder Upgrades bestehender Fertigungslinien investieren, um die Kosten weiter zu reduzieren und gleichzeitig die Leistung zu erhöhen. Investiert wird vor allem in Produktionstechnologien für effizientere Solarzellen. Zu den Effizienz steigernden Verfahren für kristalline Solarzellen und PV-Module zählen z. B. die PERC- und PERT-Technologie zur Rückseitenpassivierung der Solarzelle. Für höchste Wirkungsgrade setzen die Hersteller zunehmend auf die Heterojunction-Technologie. Die Anbieter von Produktionsanlagen für bifaziale Solarzellen und Module, die auf beiden Seiten Licht absorbieren und Strom erzeugen, gehen davon aus, dass auf diese Weise ein bis zu 30 % höherer Solarstromertrag als bei herkömmlichen Zellen möglich ist. Hightech-Fertigungs-, Kontroll- und Automatisierungssysteme können sowohl die Produktivität als auch den Wirkungsgrad steigern und die Betriebskosten senken. Neue Zellkonzepte, bessere Siliziumwafer, optimierte Kontakte und verbesserte Modulkonzepte lassen weitere Fortschritte erwarten.

PV-Produktionstechnik auf der Intersolar Europe

Auf der Intersolar Europe 2017 zeigen internationale Maschinenhersteller und Technologielieferanten innovative Photovoltaik-Produktionslösungen. Auf der Intersolar Europe Conference beschäftigen sich zwei Sessions mit neuen Zellkonzepten und Entwicklungen, die den Fortschritt in der Fertigung von Solarzellen vorantreiben.

PV Cells: Which Cell Concepts will secure the Future? (Konferenz)
PV Manufacturing: What Development needs to be done to cope with COP21? (Konferenz)