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PV Power Plants: PPAs immer wichtiger

Solarstrom wird europaweit immer wettbewerbsfähiger. Auf dem Vormarsch sind subventionsfreie PV-Kraftwerke, die mit Hilfe von langfristigen Stromabnahmeverträgen zu fest vereinbarten Preisen, sogenannten Power Purchase Agreements/PPAs, realisiert werden.

Der mit 175 Megawatt (MW) bisher größte förderfreie Solarpark Spaniens Don Rodrigo wurde jüngst südlich von Sevilla fertiggestellt. Er wird über einen 15-jährigen Stromabnahmevertrag mit einem international tätigen norwegischen Energieunternehmen finanziert. Nach Schätzungen von Branchenkennern sind derzeit allein in Spanien solare PPA-Projekte mit über zwei Gigawatt in Planung.

Subventionsfreie Solarprojekte sind auch in anderen Ländern wie Portugal, Italien und Frankreich stark im Kommen. Das Beratungsunternehmen Enervis veranschlagt den Marktanteil von förderfreien Photovoltaik- und Windprojekten in Europa, die über PPAs finanziert werden, im Jahr 2030 auf mehr als 25 Prozent und im Jahr 2040 auf über 50 Prozent.

Eine interessante Finanzierungsmöglichkeit zeigt auch das Beispiel eines 2 MW Solarparks am Stammsitz eines namhaften Heiz- und Lüftungstechnikunternehmens in Hessen auf, der ohne EEG-Förderung realisiert wurde. Die jährlich erzeugten 1,8 Gigawattstunden Solarstrom werden zum Großteil vor Ort selbst verbraucht, die restlichen Mengen werden stromrechtlich an andere Unternehmensgesellschaften übermittelt oder an der Börse vermarktet.

Neue Wege bei der förderfreien Finanzierung eines Solarparks geht auch ein Hamburger Start-up. Mit einem monatlichen Festbetrag ab 39 Euro kann jeder ein Stück eines neuen Solarparks in Sachsen-Anhalt pachten, den dort erzeugten Strom „ernten“ und den Rest zum Selbstkostenpreis zukaufen.

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